IDAHOBIT in München 17.5.26 ab 15h

idahobit26 THE POWER OF COMMUNITIES! 17.Mai 2026 – ab 15 Uhr Am Sendlinger Tor Platz #München: Herz mit Regenbogen-Flaggen-Ausschnitt und sub signet http://subonline.org

Immer am 17. Mai – also an dem Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der Krankheiten strich – läuft die gesamte Szene Münchens von der Thalkirchner/Ecke Müllerstraße durch die Müllerstraße über den Gärtnerplatz an der Deutschen Eiche vorbei bis vor das Sub. Münchens Lesben, Schwule, Bi*, Trans*, Inter* und Queere fordern Toleranz und Akzeptanz.

Weiterhin für unsere Rechte kämpfen! Der gesellschaftliche Backlash ist in vollem Gange: Homo-, bi-, inter- und trans*feindliche Diskriminierung und Gewalt sind auch in München keine Seltenheit; werden durch das Erstarken der rechtsradikalen Parteien zunehmenden salonfähig!

IDAHOBIT* an jedem 17.5.

Der International Day Against Homophobie Biphobie Inter- und trans-Phobie entstand zur Erinnerung an die Diskriminierung der Homosexualität in der Medizin, ergänzt dann durch die entsprechenden Gruppen und die irrationalen Ängste vor der nicht-hetero-Liebe. ilga.org/news/idahobit-2026-theme-heart-democracy

The theme of IDAHOBIT for 2026 will be "At the heart of democracy" - Im Herzen der Demokratie

Der IDAHOBIT* am 17. Mai erinnert, dass 1990 Homosexualität aus der Internationalen Klassifikation der Krankheiten gestrichen wurde. Damals wurde ein wichtiger Schritt für die rechtliche Gleichstellung, die soziale Anerkennung & gesellschaftliche Teilhabe lesbischer und schwuler Menschen gegangen.

Aber auch 30 Jahre danach besteht Stigmatisierung und Diskriminierung von LSBTTIQ* weiter, bis hin zu Gewalt gegen sie … aufgrund ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität. Um so wichtiger ist weitere Stärkung der Beratungs-, Unterstützungs- & Vernetzungsangebote sowie der landesweiten Interessenvertretung. Nur so können wir erreichen, dass Diskriminierungen jeder Art weiter abgebaut werden.

zwischenstufen

15.Mai 1897, am Tag nach seinem 29. Geburtstag, gründete Magnus Hirschfeld mit seinen ersten Verbündeten das Wissenschaftlich-Humanitäre Comitee in seiner Wohnung,

Was Magnus Hirschfeld und später Freunde in vielen Städten, wie auch München, begonnen hatte bezog sich auf viele Vorreitende wie Oscar Wilde und Quentin Chrisp, und auch viele weibliche Figuren deren Tradition die lesbische Fraktion pflegt. Crisperanto hieß eine Theatercollage von Thomas Kylau über das Leben von Quentin Chrisp.

Zu den Zwischenstufen kommen die intersexuellen Menschen, die zwischen den Moden, den Rollen in Feminismus und Maskulinismus ihre Situation, ähnlich den Asexuellen zu finden haben, zwischen Hormonen, zwischen Operationen, zwischen Kleidung und bürokratischer Fehleinschätzung bis hin zu behördlichen Bevormundungen durch pseudochristliche Innenminister

Magnus Hirschfeld war als Arzt nahe bei seinen Klienten und Patienten und im Gespräch mit der Polizei stellte als erster Transvestitenausweise für Menschen aus, die lieber in der Kleidung des anderen Geschlechts auftraten, was bis heute eine neu erscheinende Geschichte, aber des beginnenden 19. Jahrhunderts ist und viele Vorgeschichten zwischen KlerikerInnen und SoldatInnen kennt.

Zwischenstufen hieß auch eine Zeitschrift, die Magnus Hirschfeld mit dem Verleger Max Spohr und in einem Umkreis in Berliner aber auch Münchner Kreisen des Wissenschaftlich Humanitären Commitee vertrieb, und auch in mehreren anderen Städten finden sich Menschen, die zwischen medizinischen und persönlichen Themen, zwischen Homosexualität und der damaligen Verfolgung der männlichen, oft unter dem §175 des preussischen Strafrechts, dann im ganzen dt. Reich von Erpressungen belasteten Beziehungen und den medizinischen Themen der Menschen lagen, die nach ihrem Selbstverständnis in ihrem Leben suchten.

Diese Selbstverständigung aller, die nicht in die heterosexuelle Norm passen, Kinder-Küche-Kirche, ist ein Anliegen der Aufklärung geblieben das bis heute in unserer Gesellschaft nicht wirklich angekommen ist gegen die religiöse überformung in alten faschistischen Weisen von männlich weiblich autoritär eingepresst, es gibt kein gendern in den christlichen Parteien wie schon die Kanzlerin die Ehe für alle lange unterlaufen hat.

Nicht dass ich für die Ehe gewesen wäre „für alle“, sie hat nur auch die schwule und lesbische Welt zerlegt mit schönen Familiennachbildungen, alles persönliche und besondere dazwischen bleibt „dazwischen“, und auch wenn die Kinder gesund in den Regenbogenfamilien heranwachsen können, gesünder als in so manchen von Verfolgungswahn geprägten Kinderkrippen, die manchmal Sexualität und Übergriffe immer noch überbewerten, wenn sie unter kleinen Kindern in der Neugierde passieren.

Wir alle wachsen mit dramatischen Erlebnissen auf und die sexuellen Erlebnisse sind natürlich besonders irritierend, wenn jemand Geheimnisse oder großen Rabatz darum beschert.

Das übergroße Interesse daran ist wahrscheinlich auch dramatisch bedingt, wird aber immer auf andere verschoben, eine Tätergeneration wird hochstilisiert, die natürlich selbst missbraucht worden war, den Missbrauch wiederholt, wie sich Missbrauch gerne wiederholt, immer wieder weil er nicht erlöst werden kann, nicht anerkannt werden kann, nicht erkannt werden will. Auch unter Frauen.

Zwischenstufen zu akzeptieren, alle anderen Menschen in ihrer Art so zu akzeptieren, wie sie sich selbst zu begreifen versuchen, wie sie selbst auf der Suche sind, sie zu begleiten, das hatte sich Magnus Hirschfeld in seiner Sexualforschung und in seiner Sexualwissenschaft vorgenommen: Sexualpädagogik die bis heute keine wirkliche wissenschaftliche Anerkennung in unserem Land gefunden hat, die Lehrstühle in anderen Ländern gründen mussten, um zum Beispiel Behinderten – von uns Behinderten den Zugang zu ihrem körperlichen Erleben zu ermöglichen.

Prostitution wurde ebenfalls zum Kampfgebiet und fällt natürlich zusammen mit dem bösen Untergrund des Menschenhandels und des Missbrauchs junger Menschen, der Entführungen aus anderen Kulturen wie früher im Kolonialismus gegen Geld. SexworkerInnen und Sexworker haben sich längst organisiert, dringen aber gegen das Geschrei des Missbrauchs im vereinfachten Feminismus nicht wirklich durch, werden in ihren Motiven nicht ernst genommen.

Missbrauch ist einfach eine Erfahrung, die wir alle in den autoritären Systemen der Schulen, der Arbeit, der Verwertung erleben und erdulden, meinen erdulden zu müssen, um zu Geld zu kommen, um unsere Familie zu ernähren, um den Kapitalismus und den Konsum mithalten zu können.

Missbrauch liegt im Kapitalismus wie der Faschismus, von dem Jean Jaures gesagt hatte: „Der Faschismus liegt im Kapitalismus wie der Regen in der Wolke“.

Modisches Benehmen, die eingeredete Art, du bist nicht schön genug, du könntest den anderen zu wenig gefallen, du bekommst nicht die romantische Partnerschaft, so wie du aussiehst, so wie du dich benimmst, so wie du dich kleidest, so wie du dich zu wenig schminkst, …

Es braucht Bewusstsein, auszusteigen und zu sagen ich lebe lieber gesund, ich lebe so wie ich bin, ich finde heraus, was zu mir passt, was für mich gesund ist: Wir hatten schon sehr viel freiere Hippie-Zeiten und gut hundert Jahre davor Lebensreformer und Soufragetten, Kämpferinnen für Frauenrechte.

Den eigenen Stil zu finden ist eine Gesundung, braucht einen Weg in das Innere, da wo wir Angst haben vor den alten Verletzungen, vor den vergangenen Dingen, die noch in uns stecken, aber nur mit Angst belegt sind, nicht mit wirklichen Schmerzen, denn die sind vergangen, die haben wir als Kind erlebt in der Schule, in all diesen Dingen, wo uns andere Vorschriften machten, schöne Dinge versprochen und Rettungen mindestens vor der Hölle die sie uns bereitet haben.

Magnus Hirschfeld hatte am 14.5. Geburts- und Sterbetag: 1868-1935, sah sein Lebenswerk zerstört: Als Sexual-Wissenschaftler war er ein Feindbild der Nazis, die sein Institut und seine internationale Sammlung zur Kulturgeschichte der Sexualitäten zerstörten, seine Bücher und Bibliothek verbrannten.

Seine Forschungen zu den verschiedenartigen Ausprägungen der Geschlechter und der sexuellen Orientierungen sind bis heute in der Bundesrepublik nicht genügend gewürdigt, die Lehrstühle für Sexualwissenschaft wieder reduziert: Reaktion seit bis hin zum §218 / §219 …

«Die Begriffe übernatürlich, unnatürlich und widernatürlich sind Zeichen mangelnder Naturerkenntnis»

Die Sexualwissenschaft hatte sich zur selben Zeit wie die Psychoanalyse mit einem Schwerpunkt in Berlin entwickelt: Vor allem Magnus Hirschfeld und seine Gesellschaft:

„1897 gründete er in seiner Charlottenburger Wohnung in der Berliner Straße 104 (heute Otto-Suhr-Allee) mit dem Verleger Max Spohr, dem Juristen Eduard Oberg und dem Schriftsteller Franz Joseph von Bülow das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee … für queeres Leben, wie wir heute sagen würden.

Von 1899 bis 1923 gab Magnus Hirschfeld 23 Jahrgänge der Zeitschrift Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen heraus. …

1908 gründete er die Zeitschrift für Sexualwissenschaft, deren Herausgabe er im gleichen Jahr wieder einstellen musste.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

sowie das Institut „1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, Grundlage für eine weitere Pionierleistung von ihm, die Gründung und Ausstattung der weltweit ersten Einrichtung für Sexualforschung – sein Institut für Sexualwissenschafthttps://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

Demokratie braucht Mut zur Auseinandersetzung

Wir haben alle eine Hoffnung auf Anerkennung und Nähe, aber die geht verloren, wenn keine Reibung besteht: Wie können wir das richtige Maß an Auseinandersetzung üben, das für unsere Gesundheit wichtig ist?

Mut ist in Gruppen erlernbar: Aus unseren eigenen Wurzeln

Forumtheater geht von den persönlichen Themen in die gesellschaftliche Veränderung

Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und Situationen, aktuellen Gefühlen und Stimmungen, gehen wir über den Austausch in Statuen-Bildern und Szenen in Gruppen zu weiteren Kreisen: Gemeinsames, politisches, Systeme der Gewalt und Unterdrückung, die wir erleben.

In Aufwärm-Übungen erweitern wir unsere Wahrnehmung für uns selbst und in der Gruppe, üben die Aufmerksamkeit für die Kraft der Veränderung in den Bildern und Szenen und erproben erste Eingriffe, sehen die Folgen und können die nächsten Schritte erproben.

„Genug mit dem Theater, das die Realität nur interpretiert – Zeit, sie zu verändern!“ – Augusto Boal

Forumtheater, entwickelt von Augusto Boal als Teil des „Theater der Unterdrückten„,
macht Zuschauerinnen zu aktiven Teilnehmerinnen. 

Eine kurze Modellszene zeigt eine Unterdrückungs-Situation, in der eine Person scheitert;
dann dürfen Zuschauende eingreifen, Rollen übernehmen und Alternativen ausprobieren.

Theaterworkshop mit allen Sinnen

vom 8.-10. Mai 2026 in Altenmünster westlich von Augsburg:
Im Sommer würde – auch für Gruppen – vielleicht noch der 14.-16. und der 21.-23.8.2026 gehen

Kosten Übernachtung EZ 54 € – DZ 39 € – 3erZimmer 20 €, Matratzenlager 5€ je Nacht, Vollverpflegung 44 € /Tag, Gruppenraum-Anteil 7,50 € /Tag

Honorar nach Möglichkeiten als Spenden / oder als Fortbildungsrechnung für Fachkräfte + mit einem Zertifikat über das Netzwerk-Gemeinsinn.de oder möglicherweise das NordSuedforum.de München

Altenmuenster-AmTeich
Altenmünster-Eingang
Altenmünster-Essen-vorm-Haus

Pluriversum braucht Zusammenarbeiten

Das Pluriversum:

Pluriversum: Lexikon des Guten Lebens für alle

Transformativ – Gemeinwohlorientiert – Machtkritisch – kooperativ – international Gemeinschaftlich – Global solidarisch – Gerecht – Inklusiv – Einfühlsam – Gleichberechtigt

Eine Chance für Globales zivilgesellschaftliches Engagement?

Die Grenzen des lokalen und nationalen Denkens bewusst machen:
Pluriversen:
Ein Kompass für eine grundsätzliche sozial-ökologische Transformation weltweit

Zusammenleben mit Unterschieden und Vielfalt; eine Gesellschaft, in der individuelle Autonomie und Kreativität vorherrschen, anknüpfend an Ivan Illich und Paulo Freire

„Die kritische Pädagogik wurde vom brasilianischen Philosophen und Pädagogen Paulo Freire begründet, der sie mit seinem Buch von 1968, Pädagogik der Unterdrückten, förderte. Anschließend verbreitete sie sich international und entwickelte eine besonders starke Basis in den Vereinigten Staaten, wo Befürworter versuchten, Mittel zur Bekämpfung von RassismusSexismus und Unterdrückung durch den Unterricht zu entwickeln.

Im Laufe des Wachstums integrierte sie Elemente aus Bereichen wie der Menschenrechtsbewegungder Bürgerrechtsbewegungder Behindertenrechtsbewegungder Bewegung für indigene Ureinwohnerder postmodernen Theorieder feministischen Theorieder postkolonialen Theorie und der queeren Theorie“ … steht nur in der englischen Fassung der Kritische Pädagogik – Wikipedia, die dt. „Erziehungswissenschaft“ negiert noch die internationalen Bewegungen.

Ruf nach sozial-ökologischer Transformation

„Die derzeitige Krise des Planeten hat eine zivilisatorische Dimension angenommen. Noch nie sind so viele entscheidende Aspekte des Lebens gleichzeitig gescheitert, und noch nie waren die Erwartungen an die Zukunft so unsicher.

Die Umweltprobleme lassen sich nicht länger verbergen, egal wie mächtig die Leugner*innen sind. Es ist auch unmöglich, die enormen globalen sozioökonomischen Ungleichheiten zu verbergen, die in dem Maße zunehmen, wie sich die „Entwicklung“ wie ein mutierter Virus über die Welt ausbreitet.

Diese Krise ist in allen Bereichen zu sehen und zu spüren: ökologisch, wirtschaftlich, sozial, politisch, ethisch, kulturell und spirituell.

Ironischerweise werden diese Krisen von rechten Kräften genährt, um die Unterstützung der Ausgegrenzten zu gewinnen, mit falschen, aber verlockenden Bildern darüber, wie „die anderen“ uns „unsere“ Arbeitsplätze, Ressourcen und unser Glück wegnehmen. Infolgedessen wird der demokratische Prozess von Gewalt und Unterdrückung überlagert.“ https://www.opendemocracy.net/en/oureconomy/development-colonialism-disguise/

Warum Pluriversum?

„Die Welt befindet sich in einer Krise von noch nie dagewesenem Ausmaß, hervorgerufen durch ein herrschendes Regime, das zu immer größeren Ungleichheiten, zunehmender Entbehrung in alten und neuen Formen, der Zerstörung von Ökosystemen, einem katastrophalen Klimawandel, Rissen im soziokulturellen Gefüge und der gewaltsamen Enteignung von Lebewesen geführt hat.“ https://globaltapestryofalternatives.org/introduction

Wachsendes Risiko einer „globalen Polykrise“:

Klimaerwärmung, Verlust biologischer Vielfalt, Pandemien, wachsende wirtschaftliche Ungleichheiten, Instabilität des Finanzsystems, ideologischer Extremismus, schädliche soziale Auswirkungen der Digitalisierung, Cyberangriffe, Zunehmende soziale und politische Unruhen, Zwangsmigrationen in großem Maßstab, Eskalierende Gefahr eines Atomkriegs (Global Policy Forum, Jens Martens)

Unser Denken, unsere Medien und unsere Uni-Versum-Universitäten

Und unsere Ausbildungen und Zertifikate sind immer noch zu sehr auf alte Bücher und den dt. Sprachraum konzentriert, weil die jungen mehrsprachigen Menschen und ihre Ideen darin meist noch wenig vorkommen: Davon wird das meiste noch dazu von den eurozentrischen reaktionären Alten und Reichen als „woke“ ohne wirkliche Kenntnis und Wahrnehmung abgelehnt.

Es gab immer viele Denkräume, Kulturen und Weltvorstellungen, aber unser Kolonialismus wollte ihnen die Bibel, den Koran und den einen eifersüchtigen Gott aufdrücken. Aus den regionalen Widerständen entstand auch die Aufklärung und das Denken in Menschenrechten bei uns, die uns die ersten Formen der Demokratie und die Abschaffung von Adel, Monarchie, Militarismus- und Religionsherrschaft.

Demi-kratie war nicht das Ziel

Nicht die halbe Demi-kratie , dass wir Parteien und deren Wahl-Männer /-Leute wählen dürfen, sondern die ganze Demokratie, in Räten auf allen Ebenen, die uns betreffen, mitsprechen und unsere dort bestimmten VertreterInnen auch abberufen oder zur Rechenschaft bitten können, das wären reife Formen.

Eine konkurrierende Part-ei-en-Landschaft aus der Kaiserzeit kann nicht die einzige Form der Demokratie sein, die seit der Revolution und Rätezeit, besonders seit dem Kalten Krieg und der Einparteien-Vorstellung der marxistisch inspirierten Staaten verteidigt wird. Lobbykratie war allerdings auch nicht die Absicht des Grundgesetzes, das noch meinte: „Parteien wirken an der Willensbildung des Volkes mit,“ aber China wird ja unser Freund … wie Serbien, für das Lithium.

Hannah Arendt betont, dass die direkte Demokratie eine Form der politischen Teilhabe ist, die es den Menschen ermöglicht, direkt am politischen Prozess teilzunehmen. Sie argumentiert, dass direkte Demokratie eine Möglichkeit ist, die Pluralität der Menschen zu respektieren und zu fördern, indem sie die Perspektive des anderen einnimmt und politische Entscheidungen auf konkreten Ebenen treffen. Arendt warnte vor den Gefahren von repräsentativen Demokratien und bevorzugte Rätesysteme sowie Formen direkter Demokratie, um die Freiheit und Gleichheit der Menschen im politischen Raum zu schützen.  http://hannaharendt.net

Der Ursprung des „Pluriversum“

Hintergrund/Quelle: „Aufruf“ von Walter D. Mignolo und vielen Aktivist*innen insb. aus Lateinamerika:
Wertschätzung / Zuwendung zu nicht-westlichen Werten, Perspektiven und gesellschaftlichen Praktiken
„Moderne, egozentrische Persönlichkeiten werden vom Wettbewerb angetrieben; dekoloniale und gemeinschaftliche Persönlichkeiten werden von der Suche nach Liebe, Geselligkeit und Harmonie angetrieben“ (Mignolo 2000b)

Historisch: Laut Mignolo Begriff „Pluriverse“ Wurzeln bei Zapatistas (Eine Welt in der viele Welten Platz haben) und Franz Hinkelammert/Enrique Dussel („Transmoderne“ statt „Postmoderne“)

Nach Mignolo: Pluriverse möchte nicht die Welt ändern, sondern die Art die Welt zu verstehen

→ das wiederum ändert dann die Art wie wir leben (wollen)
→ Lasst uns im Pluriversum statt im Universum leben!

„Pluriversum“ im belly of the beast (im Globalen Norden)

Hinweis (z.B. von Prof. Evan Barba): Notwendigkeit, Selbstreflexion zu betreiben (z.B. gute Kritikkultur, Empathie etc.) → Gute*r Designer*in für Change heißt: Erforschen/Entdecken/Aufdecken der „Brillen“, (Linsen), durch die wir auf die Welt(en) schauen + Voreingenommenheit (Vorurteile, Subjektivität etc.) „auspacken“/auf den Tisch bringen/transparent machen

→ Dann: Neues „Design“

Die „Grundbausteine“ des Pluriversum

Eine Plattform, wo Gruppen und Einzelpersonen ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen, zusammenarbeiten und reflektieren. Dies ermöglicht gemeinsames Lernen unter Gleichgesinnten und die Vision einer global gerechten und umweltbewussten Gesellschaft. Außerdem Möglichkeit, sich gemeinsam für politische und systemische Veränderungen einzusetzen. (angelehnt an den Zusammenschluss Vikalp Sangam)

„Ein Pluriversum ist eine Welt, in der vielfältige Hoffnungen gesät werden können, vielfältige Möglichkeiten kultiviert werden können und eine Vielzahl von sinnvollen Leben erreicht werden kann durch die sehr unterschiedlichen und fürsorglichen Menschen, die wir sind. Es gibt viele Alternativen zur herrschaftssüchtigen, profitorientierten, globalisierenden, entmündigenden ‚Fortschritt‘ des Westens.“

[…]“Anstatt eine klar definierte Zukunft vorzuschlagen, basiert ein Pluriversum von Welten auf Weisheiten, die unsere Zugehörigkeit zur Natur wiederherstellen und wachsende Ungleichheiten verhindern. […] Es geht um die Suche nach Wegen für einen Übergang zu einer ökologisch gesünderen, politisch egalitäreren und sozial integrativeren Welt.“ (Aus „Pluriverse – A post-development dictionary“)

Pluriversum in Baiern?

gemeinsam für eine sozial-ökologische Transformation in vielfältigen Welten, die das Leben auf der Erde hegen/fördern/nähren und respektieren – hin zu weltweitem Well-Being / Gutem Leben /Wohlergehen /Wohlstand/ buen vivir (Sumak Kawsay) / Leben in Harmonie

Geschichtsarbeit als Befreiungsbewegungen und Über-Lebensformen der früheren Zeiten: Stabile Bildung von den Generationen und lokalen Grundlagen her, frühere Heimatkunde, heute als Beheimatungs-Kunde der Kinder ausbauen

Weltbewusstsein im Gemeinwesen verankern

Ökologische und Entwicklungspolitische Szenen, Selbsthilfe und Selbstorganisation

Bündnisse nutzen und vernetzen, die Klima-Politik in Nachbarschaften der Selbstorganisation und Betriebe und Projekte in Selbstverwaltung, Geflüchtete mit ihren Erfahrungen einbinden,  

Ziele: Pluritopisch denken! zb keine Universität sondern eine Pluriversität, wie Amawtay Wasi in Ecuador, migrantische Selbstorganisation der pluralen Bildung, Europäischer Lebenslauf als Modell für eigene Zertifikate von Fähigkeiten und Interessen, eine gerechte Aufteilung der Ressourcen der Erde, die unsere gemeinsame soziale, politische und wirtschaftliche Zukunft fördert und bewahrt

Pluriversum – konkret

Landwirtschaft und Direktvermarktung, Bewusstsein von Ökologie und Permakultur, internationale Bewegung der Transition Towns: „Ernährungssouveränität, gestufte ökonomische Organisation, Dekolonisierung des Wissens und des Seins, Dekolonisierung der Religion als Weg zur Befreiung der Spiritualität, Dekolonisierung der Ästhetik zur Befreiung der Ästhetik“ (Walter D. Mignolo)

„Alternativen bezieht sich auf Möglichkeiten, die menschlichen Bedürfnisse und Bestrebungen zu erfüllen, ohne die Erde zu zerstören und ohne die Hälfte der Menschheit zurückzulassen. Diese beziehen sich auf Basisinitiativen für Grundbedürfnisse, Prozesse direkter politischer und wirtschaftlicher Demokratie, Kämpfe für Gerechtigkeit und Gleichheit, Politiken, Technologien und Konzepte/Rahmenwerke, die Strukturen der Unterdrückung, Ungleichheit und Nicht-Nachhaltigkeit in Frage stellen.

Sie können unter anderem von Gemeinschaften, Regierungen, Organisationen der Zivilgesellschaft und Einzelpersonen initiiert und umgesetzt werden.“ https://vikalpsangam.org/about-us/

“Initiativen mit spezifischen Schwerpunkten wie nachhaltige und ganzheitliche Landwirtschaft, gemeinschaftlich geführte Wasser-/Energie-/Nahrungsmittelsouveränität, Solidarität und Sharing Economy, Arbeitenden-Kontrolle über Produktionsanlagen, Allmende von Ressourcen/Wissen und Frieden und Harmonie zwischen menschlichen Gruppen bis hin zu ganzheitlicheren oder umfassenderen Transformationen, wie sie von den Zapatistas in Chiapas und den Kurd*innen in Rojava angestrebt werden.

Zu den Alternativen gehören auch die Wiederbelebung alter Traditionen und das Entstehen neuer Weltanschauungen, die den Platz des Menschen in der Natur als Grundlage für menschliche Würde und Gleichheit wiederherstellen.”
https://globaltapestryofalternatives.org/introduction

“Globales zivilgesellschaftliches Engagement, ist einmaliges oder mehrmaliges, individuelles oder gemeinschaftliches Handeln, das sich explizit oder implizit am Leitbild der Dekolonisierung orientiert. Es folgt dem Verständnis, dass es für globale soziale, ökologische und ökonomische Gerechtigkeit einer Dekolonisierung auf allen gesellschaftlichen Ebenen bedarf sowie einer Anerkennung von Vielfältigen Alternativen zum westlichen hegemonialen Entwicklungsparadigmas Haas 2021. “Inclusive Volunteering for Global Equality”

Globales zivilgesellschaftliches Engagement zielt darauf ab, transnationale Begegnung (Reziprozität) zu ermöglichen sowie gemeinsame zivilgesellschaftliche Handlungs- und Lernräume zu eröffnen, durch die Macht- und Ausbeutungsverhältnisse intersektional, solidarisch und global bekämpft werden – und letztlich auf die Überwindung der Trennlinien zwischen globalem Norden und Süden hinarbeiten. Globales Engagement zeichnet sich durch Gemeinwohlorientierung, Freiwilligkeit und eine non-profit-Orientierung aus” Haas 2021. “Inclusive Volunteering for Global Equality”

Quellen:

Demokratiewerkstatt: Was sind die Grundlagen?

Die Ausgangslage sind für mich die Menschenrechte,

nicht die alten römischen Besitzrechte, die wir über das preussische Staatsrecht im Deutschen Reich wieder verordnet bekamen:

Bayern hatte mal die Französische Gesetzgebung, als Napoleon sich für den Beistand mit der Königswürde an die Wittelsbacher bedankte, noch Franken dazubekam, weil Tirol an Österreich ging (und Südtirol an Italien?)

Das Französische Recht hatte die Erfahrungen und Kämpfe der Französischen Revolution aufgenommen und damit die Grundlagen der Menschenrechte, die bei uns erst später und nur grundsätzlich in Verfassungen und Grundgesetz aufgenommen wurden:

Aufklärung – eine deutsche Tradition?

Der Wille zum Wissen war ein Zeit lang in der Wissenschaft die höchste Rangstufe, und der wissenschaftliche Disput stand über allen Rücksichten der Dogmatiken und Zensurbehörden, Kant und KollegInnen hatten viele neue Arbeitsformen an den Hochschulen etabliert, die eine Zeit lang eine legendäre Geistesfreiheit erzeugten, auch die Liberalitas Bavariae war eine wissenschaftliche und literarische öffentliche Auseinandersetzung.

Kritik ist / war eine deutsche Fähigkeit

Sie hatte aber schon in der Kaiserzeit ihre Grenzen: Juden durften nicht Professoren werden, verschärft in der Zeit nach den Räterepubliken und noch einmal im „Tausendjährigen Reich„, das für die Fähigkeit  der Kritik tödlich wurde. Der Militarismus hatte das Recht außer Kraft gesetzt.

Aus dem Exil kam zwar manche kritische Stimme zurück, doch wehrte sich die „Wiederaufbau-Generation mit ihrem schlechten Gewissen und ihrem stillen Wissen um die wieder in Ämter gerückten Nazis und Richter gegen jede Aufklärung. Das gemeinschaftliche Selbstlob ersetzt die qualifizierte Auseinandersetzung, das Leben in Parteien und Denk-Nischen von beruflichen Fachsprachen ersetzt die Verantwortung.

Der Wandervogel nahm den Faden auf,

den die Wissenschaft in den Hochschulen vorbereitet hatte, und baute mit seinen Bünden und Gruppen eine Gemeinschafts-Bewegung, die ohne Saufen und Rauchen ein demokratisches Gegenmodell zu den hierarchischen Burschenschaften entwickelte.

„Das Treffen 1913 am Hohen Meißner als „Fest der Jugend“ und Treffen der Jugendbewegung mit 2.000 bis 3.000 Teilnehmern … Fast hundert Jahre nach dem Wartburgfest von 1817 war der Freideutsche Jugendtag das erste große Treffen einer sich emanzipierenden Jugend in Deutschland, hier der einladenden Jugendbünde.“ (wikipedia)

In dieser Tradition wuchs auch Robert Jungk auf, war Teil der jüdischen Bünde und floh, als er nach dem Reichstagsbrand an der Humboldt-Uni beim Abreißen von Nazi-Plakaten festgenommen worden war, durch einen Trick als Ski-Tourist in die Schweiz.

Die Zukunftswerkstatt als Methode demokratischer Zusammenarbeit

nahm über Robert Jungk nicht nur das Grunddenken der dialogischen Lernformen in den jüdischen Schulen auf, er hatte bei dem Arbeiterpriester Danilo Dolci das Prinzip „sehen -urteilen-handeln“ in das Prinzip „Kritik – Utopie – Strategie“ umzusetzen gelernt. Dieses Prinzip wirkte massiv in die innovativen Bewegungen der 70er Jahre bis zur Friedenbewegung, so lange erneuernde Formen in der Bildungsarbeit ernst genommen wurden.

Heute wird die Methode der Zukunftswerkstätten vor allem in der Bürgerbeteiligung eingesetzt, aber auch in beteiligungs-orientierten Verbänden. Leider nennen sich inzwischen Firmen und Partei-Stiftung, Parteien ihre Vortragsreihen so, ohne dass dort wirklich kritisches Denken und die Ideen der Beteiligten zu Wort kommen.

Eine Demokratiewerkstatt

Eine Demokratiewerkstatt braucht Geschichte als Grundlage: Die Demokratie wurde mühsam mit vielen Toten erstritten, von den #Bauernaufstände’n bis zu den Räterepubliken wurde sie von Adel, Besitzenden, Kirchen und Militär immer propagandistisch und tödlich bekämpft: Das wirkt in der Ideologie und im Moralin bis heute:

Die Kluft wird von den einflussreichen Reaktionären im Geld der Reichen wieder aufgemacht, und die Queeren, diesmal die Trans* und die Frauenrechte sind wieder das Einfallstor:

Gendern wirkt erst lächerlich, bei der Abtreibungsfrage kippt es beim höchsten Gericht, und die Datensammlungen zu #inter und Trans* erinnern an alte Verfolgungslisten: §175 ist noch nicht wirklich aufgearbeitet.

Demokratie heißt nicht #Parteien und #Wahlen: Sie bedeutet Bürgerrechte und nicht Lobby- und Polizeistaat der Reichen, sie bedeutet Selbstorganisation und Räte von unten bis oben, mit Delegierten, die auch abberufen werden können, wenn sie ihre Region nicht gut vertreten.

https://netzwerk-gemeinsinn.org oder psychische Geschichtsarbeit zur Vertiefung oder zum Weiterlesen?

In Bayern haben wir seit langer Zeit die Macker an der Macht,

die jeweils härtere Strafen und Durchsetzungskraft fordern:

„Dieser Drang nach Härte“

Eva von Redecker – „Dieser Drang nach Härte“
Doch woher kommt diese Neigung zum Autoritären, die auf der Tagung in Jena kritisch-kommunikativ analysiert werden soll? Einige sehr gute und durchaus überraschende Antworten bietet das neue Buch der Philosophin Eva von Redecker: Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus. Sie beschreibt den neuen Faschismus als radikalisierten Besitzanspruch. Ihr Schlüsselbegriff: der Phantombesitz. Gemeint ist ein imaginärer Verfügungsanspruch auf Dinge wie Nation, traditionelle Geschlechterordnung oder den eigenen (imperialen) Lebensstil – Dinge, über die man gar nicht verfügt, die aber gewaltsam verteidigt werden, als stünden sie einem zu.
 > zum Buch

Wohin steuert München in der Asylpolitik? -NS-Doku


ABSCHIEBEOFFENSIVE am Münchner Flughafen

25. März 2026 | 19.00 Uhr NS Dokuzentrum, Max Mannheimer Platz 1


Der Flughafen München soll ein eigenes Abschiebeterminal bekommen. Ziel ist es, Abschiebungen organisatorisch zu vereinfachen und die Zahl der abgeschobenen Menschen massiv zu erhöhen. Allein über München sollen 100 Personen pro Tag abgeschoben werden. Die bisherige Stadtvertretung unterstützt die Pläne im Aufsichtsrat des Flughafens.

Doch was bedeutet das für München – eine Stadt, die sich mal als ‚Stadt des Willkommens‘ verstanden hat? Will die Münchner Stadtgesellschaft diesen Kurs mittragen und damit ein deutliches Zeichen der Abschottung setzen? Wer sind die Menschen, die abgeschoben werden sollen? Welche Schicksale, welche rechtlichen und humanitären Aspekte stehen hinter den Zahlen?

Darüber diskutieren:

KATHARINA GROTE
Bayerischer Flüchtlingsrat

KARL STRAUB
Integrationsbeauftragter der Bayerische Staatsregierung (CSU)

ALEXANDER HOLD
Richter a.D., Sprecher der Fraktion Freie Wähler im bayerischen Landtag für Asyl, Migration und Integration

ANTONELLA GIAMATTEI
Rechtsanwältin für Migrationsrecht,
Vorstand Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV)

CLARA NITSCHE
Stadträtin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Die Grünen – Rosa Liste – Volt

REBECCA KILIAN-MASON
Moderation:

Eine Veranstaltung im Rahmend er internationalen Wochen gegen Rassismus.



Eine Kooperation von

OFFEN! – für eine solidarische Gesellschaft
NS Dokuzentrum München

Krieg um Öl

Der Krieg um Öl ist wieder etwas näher gerückt, die Zapfsäulen ticckern und die Konzerne, die uns in Abhängigkeit halten wollen, räumen noch mal richtig ab … auch die Krisen-Reserven bescheren ihnen zusätzliche Gewinne.

Wie lange wir uns den Kapitalismus dieser Art noch leisten können? Die Klima-Katastrophen sind durch ihre Propaganda um Jahrzehnte vertagt, weil sie unsere Landstriche bisher (bis auf kleine Ausnahmen) verschont haben, aber die mit Schwermetallen verseuchten Pollen fliegen schon und im Sommer können wir in der Hitze schon nicht mehr denken und wollen wegfliegen.

Grenzen der Gewalt im http://Bellevuedimonaco.de

⁨📷⁩ ⁨Am kommenden Freitag 6.3. startet die Reihe um 19.00 im Bellevue⁩

Grenzen der Gewalt im http://Bellevuedimonaco.de #München

Asyl im System Europa Freitag, 6. März, 19:00

The 2026 tightening of the Common European Asylum System will not only affect the situation at the EU‘s external borders, but will also have a major impact on the domestic asylum system. Talk in German.

Im Jahr 2026 tritt die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems in Kraft. Die Verschärfungen werden nicht nur die Situation an den Außengrenzen der EU betreffen, sondern auch große Auswirkungen auf das deutsche Asylsystem haben: die Aufnahmestandards von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sind in Gefahr, mehr Inhaftierungen von Schutzsuchenden drohen, genauso wie neue Lagersysteme, um Abschiebungen schneller durchzuführen. Der Vortrag stellt diese Entwicklungen vor und diskutiert Handlungsoptionen einer menschenrechtsorientierten Flüchtlingspolitik.

Max Pichl ist Politik- und Rechtswissenschaftler. Er ist seit 2025 Professor für Recht der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences.

In Kooperation mit Medico InternationalBayerischer FlüchtlingsratSeebrücke München Bellevue di Monaco Müllerstraße 2, 80469 #München Google Karte anzeigen

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München Online: www.muenchen-online.de/veranstaltungsorte/bellevue-di-monaco-11956

Musenkuss: www.musenkuss-muenchen.de/anbieter/bellevue-di-monaco

Artechock: www.artechock.de/film/muenchen/bellevue.htm

Kino.dewww.kino.de/kinoprogramm/stadt/muenchen/kino/bellevue-di-monaco-kino/

Integreat: www.integreat.app/muenchen/…/open-house

wie gut, Freund*innen zu haben …

die auch international und in die Geschichte denken können, hinter den Kleinkram der Religionen und der alten Kulturen, bis zu der Frage des guten Zusammenlebens … nach den Demonstrationen, der Friedens- der #PRÜF- und der Sicherheitskonferenz in München, in einem Zentrum der Freundinnen und Freunde …

und gute Medien zu haben, die zuverlässig informieren, zwischen all den amerikanischen Werbe-Konzernen und Platt-Formen …

sogar t-online.de brachte heute einen hervorragenden Kommentar

zum amerikanischen Außenminister …

Marco Rubio wurde in München gefeiert. Doch seine Rede war keine transatlantische Versöhnung – sondern eine ideologische Neudefinition des Westens. https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101129660/rubios-rede-in-muenchen-die-nationalistische-neuordnung-des-westens.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=mastodon

t-online · 15 Std.Rubio-Rede in München: Von wegen Erleichterung – das ist eine versteckte KampfansageMarco Rubio wurde in München gefeiert. Doch seine Rede war keine transatlantische Versöhnung – sondern eine ideologische Neudefinition des Westens.

#Rubio #USA: „Stehen zu #Europa aber nur wenn es so wird wie Amerika“ Wovon träumt der NachtsRückeroberung der nationalen Grenzen“ „freien, unregulierten Handel“
Rubio hebt hervor, dass die USA weiterhin bereit seien, internationale Verantwortung zu übernehmen, „wenn nötig, auch allein“.

#VERGISS ES USA://www.tagesspiegel.de/internationales/mit-europa–aber-nach-den-spielregeln-der-usa-die-drei-wichtigsten-punkte-aus-rubios-rede-bei-der-sicherheitskonferenz-15250788.html

Abschiebung von Kleinkindern, Ende des Aufenthaltsrechts bei Volljährigkeit: Eine Welle harter Behördenentscheide gegen Migranten schockt Schweden.
https://taz.de/!6154800

Zeit zu reden

Ein in #München bisher verbotenes Thema:

Sanktionen und Boykotte als Mittel von Politik und Zivilgesellschaft

Die Stadt #München hat zwar die Prozesse verloren, aber die Stimmung in den Medien hat die Angst gehalten und

Eine kritische Diskussion über gewaltfreie Formen von Druck und Widerstand in Zeiten des Krieges am 14. Februar 2026 bei der Münchner Friedenskonferenz

Welche Mittel haben Regierungen und Gesellschaften, um Unrecht, Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsbrüche zu stoppen? Wer nicht selbst Gewalt anwenden will, greift in der Regel zu Sanktionen und Boykotten, um den jeweiligen Akteur – egal ob staatlich oder nicht-staatlich – unter Druck zu setzen und zu einer Verhaltensänderung zu bewegen.

Dann werden Entwicklungsgelder gestrichen, Waffenlieferungen gestoppt, Im- und Exporte eingeschränkt, Diplomaten ausgewiesen, Einreiseverbote verhängt und Vermögen eingefroren.

Nur selten wird heute noch ein umfassendes Handelsembargo wie gegenüber dem Irak unter Saddam Hussein verhängt, schließlich leiden darunter vor allem die Menschen vor Ort. Stattdessen gilt der Ausschluss eines Landes aus dem Banken-Kommunikations-system SWIFT inzwischen als besonders drastischer Schritt. weiterlesen und Film: https://zeitzureden.org/upcoming-event/zeit-zu-reden-sanktionen-und-boykotte-als-mittel-von-politik-und-zivilgesellschaft/

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