Münchner Räterepublik (zdf 1971) am 18.+19.9.25 im werkstattkino
zwei Kino- Gesprächs- und Musikabende im Werkstattkino Donnerstag 18.9. und Freitag 19.9.25 jeweils 19h , Eintritt frei,
Idee und Veranstalter IGM, DGB-Bildungswerk München, und Viertelgeschichte-Isarvorstadt und plenum-r.org und weitere wie das arbeiterarchiv München
der Zweiteiler: Die Münchner Räterepublik (1971)
lief damals, als das Fernsehen noch fast überall schwarz-weiß war, an zwei Abenden im Zweiten Deutschen Fernsehen:
Ich hatte ihn noch nicht gesehen und finde die Texte der Darstellungen und Diskussionen sehr gut recherchiert, brauchen gute Konzentration, bilden aber gut ab, wie damals die Umstellung in eine Volksherrschaft, kontrolliert mit Arbeiter-, Bauern und Soldaten-Räten, statt Monarchie und dem schon bekannten, königlich genehmigten Parlamentarismus
Die gesamte Präsentation ist – wie jene Zeiten – noch sehr Männerlastig, die Rolle der Frauen hoffen wir in den Nachgesprächen in der Kulisse des Fraunhofer auch mit Materialien und Büchertischen von den letzten Ergänzungen im plenumR 2018/19
(1) – Kurt Eisner – Zwischen Demokratie und Diktatur 18.9.25
(2) – Ende mit Schrecken BRD 19.9.25 – jeweils 19 h im Werkstattkino
„Am 7. November 1918,
zwei Tage vor der Revolution in Berlin, proklamiert Kurt Eisner das Ende der Wittelsbacher Dynastie und die Gründung des „Freistaates Bayern“. Durch die Flucht des bayerischen Königs und die Untätigkeit seiner Regierung verläuft dieser Umsturz ohne Blutvergießen.
Der neuen, aus USPD und SPD-Ministern zusammengesetzten Koalitionsregierung steht der Arbeiter-, Bauern und Soldatenrat gegenüber. Als Eisner den Forderungen der Volksmassen und seiner sozialdemokratischen Minister nach freien Wahlen für einen neuen bayerischen Landtag nachgeben muß, opponieren die radikalen Kräfte in den Räten, die sich am revolutionären Rußland orientieren.
Die Parlamentswahl bringt der USPD eine eindeutige Niederlage. Als am 21.2.1919 Kurt Eisner zur Eröffnung des neuen Landtages geht, hat er die vorbereitete Rücktrittserklärung bei sich. Aber an diesem Tage erfüllt sich das Schicksal dieses Mannes, den sozialpolitisches Wunschdenken und unrealistische Einschätzung der Macht- und Interessenverhältnisse von Anfang an zum Außenseiter stempelten, als er unter den Kugeln eines fanatischen jungen Offiziers stirbt.
Dieser Mord gibt das Signal zu der gewalttätigen bayerischen Revolution. Der von der KP-Zentrale in Berlin beorderte Agitator Dr. Eugen Levine wird zur Zentralfigur der Linken in München. (Text: Günter Zeutzschel: Das Fernsehspiel-Archiv)“ https://www.fernsehserien.de/die-muenchner-raeterepublik
Die ausführlichere Film- und Rollenbeschreibung imdb.com/de/title/tt1309471


- Regie
- Drehbuch
- Hauptbesetzung
auf Wikipedia
Zu Kurt Eisner: raete-muenchen.de/kurt-eisner
Begleitet werden soll der Freitag Abend mit Musik von Partisanen von l’Amour, https://www.instagram.com/partisanen_von_lamour/

Heinrich August Winkler gab Fischers Hauptthese 2007 im Blick auf den derzeitigen Forschungsstand nochmals Recht:[52]
„Das Ziel, mit dem die deutschen Eliten in den Ersten Weltkrieg gezogen waren, hieß Hegemonie in Europa und Aufstieg zur Weltmacht. Am Ende stand ein Friedensvertrag, den die Deutschen als schreiendes Unrecht empfanden, obwohl er das Reich bestehen ließ und ihm die Möglichkeit einräumte, wieder zur Großmacht zu werden. Eine selbstkritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kriegsschuld fand nicht statt, obschon bereits im April 1919 eine interne Aktensammlung vorlag, die keinen Zweifel daran ließ, dass die Reichsleitung im Juli 1914 alles getan hatte, die internationale Krise zu verschärfen. In Abwehr der alliierten These, Deutschland und seine Verbündeten trügen die alleinige Verantwortung für den Kriegsausbruch, entstand eine Kriegsunschuldlegende, die ebenso viel Unheil stiftete wie ihre Zwillingsschwester die Dolchstoßlegende
Anfänge der Demokratie
In Bayern ist am Ende des 1. Weltkriegs die Demokratie ausgebrochen, als alle Soldaten und Kasernen einschließlich der königlichen Leibgarde zu den Revolutionären übergelaufen waren:
Der König war mit Familie geflohen, der Schreck vom letzten Jahr aus Rußland war der Adels- und Oberschicht noch in den Knochen: Einige Soldaten hatten nach der dortigen Revolution am 7. November 1917 die Zaren-Familie umgebracht, und entsprechendes erwartete jetzt der Adel in Europa:
Kurt Eisner hatte man nach den MunitionsarbeiterINNEN-Streiks in Untersuchungshaft gesetzt, damals noch für unbegrenzte Zeit, doch musste man in für die Nachwahl zum Reichstag im Oktober 1918 freilassen: Ein SPD-Abgeordneter war verstorben.
Er rief am 7. November 1918 den Freistaat Bayern aus, am 21. Februar 1919 wurde er ermordet, von einem adeligen katholischen Jung-Offizier, der von den arischen Rassisten der Thule-Gesellschaft beleidigt worden war … den man kaum dafür belangte, Kardinal Faulhaber traute den Mörder später …
Die Todesstrafe ist in Europa und vor allem in Bayern noch nicht so lange vergangene Geschichte: Als Forderung der zuerst noch bis 1890* verbotenen Sozialisten, wandte die Mehrheits-SPD in der ersten großen Koalition nach der Revolution in Bayern sie sogar gesetzwidrig an:
Die Verfahren, auch zur Ermordung von Kurt Eisner hätten zum Reichsgerichtshof überwiesen worden müssen, die Volksgerichte begannen ihre blutige Tradition, berichtet Philipp Loewenfeld in seinen Erinnerungen. https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Loewenfeld gibt euch mehr Lebens-Daten dazu: Noch nicht zu seinem Vater, dessen Kanzlei er übernimmt, in der schon Ludwig Thoma schreiber war.
Philipp Loewenfeld
(* 23. September 1887 in München; † 3. November 1963 in New York) war ein deutscher Rechtsanwalt und Politiker (SPD). http://raete-muenchen.de kennt noch mehr:
http://raete-muenchen.de/recht-und-politik-in-bayern
Recht und Politik in Bayern
Der Weltkrieg hat den Zusammenbruch der politischen und wirtschaftlichen Ordnung herbeigeführt. Das entrechtete, von der Entscheidung über seine Lebensfragen ausgesperrte Volk wurde von schrankenlos herrschenden Gewalten in Krieg und Untergang getrieben.
In der Stunde höchster Not aber raffte sich dieses ohnmächtige Volk auf, zertrat in gewaltiger revolutionärer Erhebung das schuldige System der Vergangenheit und riß die Macht an sich. Das politisch ohnmächtige Volk wurde durch die Revolution das freieste.
http://verfassungen.de/de/by/staatsgrundgesetz18.htm
Der Völkerbund, als dessen Mitglied die erste bayrische Räte-Regierung unter dem Ministerpräsidenten Kurt Eisner sich verstand, war die neue internationale Gruppe, die den Friedensvertrag vorbereiten und die Kriegshintergründe aufklären wollte.
Die Friedensbewegungen hatten sich in den Kriegsvorbereitungen schon zusammen getan, um den Krieg zu verhindern, doch wenig Erfolg: Die Waffenindustrie war stärker, die SPD kippte um.
Kurt Eisner hatte auch durch die Akten der vormalig königlichen Ministerien belegen können, dass Adel, Militär und Monarchie schon seit 1907 mit dem Schlieffen-Plan den nächsten Überfall auf Frankreich vorbereitet hatten, als Wiederholung des damals so schnell geglückten 1870/71-er Krieges, der mit seinen eroberten Schätzen Frankreichs einen großen Aufschwung gebracht hatte: Franzosen-Viertel in allen größeren Städten, die Isar-Verbauung an der Sieges-Göttin NIKE, die bis heute freundlich „Friedensengel“ genannt wird.
Im Gegensatz zu Berlin …
wo es von vorne herein zwei Ausrufungen der Republik gegeben und um die „roten Matrosen“ auch heftige Straßenkämpfe, diverse Polizei-Schießbefehle der SPD und viele Tote auf allen Seiten
Bayern streitet in der SPD
denn zuerst war ja auch der pazifistische Flügel aus der Reichstags-SPD ausgeschlossen worden, aber konsequent im Programm, das bis kurz vor dem Kriegsanfang ja selbst noch pazifistisch gewesen war … und als die parlamentarische Form zu sehr von Berlin gegängelt wirkte, die sowjetische Freiheits-Räte-Form der ersten Februar-Revolution noch gute Nachrichten aus Russland hatte, aber auch die Offenlegung der Kriegslügen, auf die eine große Menge der Reichstags-Partei und des bayrisch-königlichen Landtags herein gefallen war …
Philipp Loewenfeld ist als Jurist eher auf der Mehrheits-SPD-Seite und hält flammende Reden gegen die Räte, die er nicht aus den Betrieben und Kasernen legitimiert sehen kann, versucht aber auch Vermittlungsgespräche und gerät immer wieder zwischen die Fronten, vor allem, wenn er Rechtsbruch erlebt. Die Notizen daraus werden sich noch vermehren …
… denn die Arbeit an dem dicken Buch ist immer wieder neu überraschend und zieht in jene Zeitgeschichte: Einführung als zeitgeschichtlicher Überblick:
Von der Kindheit und Jugendzeit bis zur Flucht 1933, in den USA auch für die dortige Diskussion geschrieben
Rätekongress und russisches Rätemodell
– meinte das Bodenreform und Betriebs-Enteignungen, Arbeiterverwaltung?
Entwicklung der Nazi-Terror-Struktur aus der Münchner Justiz und Polizei: Von Standgerichten gesprochenes Unrecht bis zum Volksgerichtshof als Perversion, der alle Täter der Standgerichte und Feme-Morde freispricht
Kindheit und Jugend
- Die Kanzlei des Vaters und Wohnung in der Pfandhausstr. 3 etwa am heutigen Lenbachplatz / der damaligen Maxburg
- Ludwig Thoma als ungeliebter Mitarbeiter des Vaters und eine Abrechnung, auch mit dem später gleichgeschalteten Simplicissimus
- Der sozialpolitische Freund des Vaters Theodor Loewenfeld, Philipp Lotmar bekam eine Professur in Bern und schrieb ein erhaltenes Gedicht:
- „Der Kunstkaffer“ – Ein Brief als Bild auf http://raete-muenchen.de/recht-und-politik-in-bayern
Eine Sozialpolitische Vereinigung
Philipp Loewenfelds mit Beteiligung von Lujo Brentano, in der Gaststätte gegenüber der LMU in der Amalienstraße, bei der König Ludwig III (oder sein Sohn?) als Gast die erste Studentin in seinem Leben sieht, und vergisst sein Bier zu zahlen … er schickt am nächsten Tag seinen Adjutanten …
Die „misslungene Revolution“, denn Philipp Loewenfeld schreibt aus der Sicht des Juristen und der Mehrheits-SPD, bleibt den Arbeiter-Räten und dem Geschehen gegenüber skeptisch
Max Hirschberg, ebenfalls jüdischer Demokrat, war Kollege in der Kanzlei und führte die Verteidigung zB. Felix Fechenbachs in der Anklage von „Landesverrat“ fort, die aus der Weitergabe von Materialien der früheren Regierung durch Kurt Eisner im Kriegstreiben der Reichsregierung von der bayrischen Nach-Revolutions-Regierung konstruiert worden war, flüchtete dann ebenfalls in die USA.
Reichling, #Erdgas-Bohrungen Lech-Ammersee …
In #Reichling hat der bayrische Wirtschaftsminister #Aiwanger den kanadischen Investoren die „Erkundungs“-Bohrungen für #Erdgas genehmigt, ohne die Bürger und den lokalen Naturschutz und das gefährdete Trinkwassergebiet angemessen zu berücksichtigen.
Nachdem der bisher einverstandene Bürgermeister die Demonstranten zu Anfang Mai als Terroristen bezeichnet hatte, nimmt nun der der Pfarrer das Thema auf: Der jährliche Bittgang zum Verhältnis zur Umwelt mit der Frage: „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ soll die Gemeinde wieder ins Gespräch bringen, während von immer mehr gelben Kreuzen gegen die Erdgasbohrungen berichtet wird.
Zeitungsausschnitt „Pfarrgemeinde thematisiert Umweltschutz – Landsberger Tagblatt – von Manuela Schmid – Mal sehen, wie der Bittgang dann wird. Hoffentlich Regenfest …

Bayrische Verhältnisse? korrupt?
Die bayrischen Besetzungen der ReGierungsbank entsprechen den Verhältnissen der alten Obrigkeits-Funktionen, sich und die engsten Freunde zu bereichern, wie es grade auch in den USA mit Dekreten statt mit einzelnen Gesetzen, die für alle gelten, zu regeln.
Zu Hitlers Amtsantritt hießen die Dekrete „Notverordnung“:
„Als Notverordnung wird die gesetzesvertretende Anordnung der Exekutivgewalt im Krisenfall bezeichnet. In vielen historischen und gegenwärtigen Verfassungen sind solche Instrumente regulär vorgesehen. Sind sie dagegen nicht von der bestehenden Rechtsordnung gedeckt, handelt es sich um Rechtsbruch (Verfassungskrise).“ https://de.wikipedia.org/wiki/Notverordnung
Preußenschlag
Hitler stürzte sich sofort mit einer zweiten Deutschlandflug-Kampagne in den nächsten Wahlkampf. Am 24. April gab es in fünf Ländern Landtagswahlen. Sie erbrachten durchweg starke Stimmengewinne für die NSDAP, die mit Ausnahme von Bayern, wo sie noch knapp hinter der BV…
Reichstagswahlen Juli 1932
Am 15. Juli 1932 startete Adolf Hitler seinen dritten Deutschlandflug. In 14 Tagen besuchte er von München bis Königsberg 50 große Wahlkampfkundgebungen und sprach zu annähernd zwei Millionen Menschen. Am 31. Juli stand das Ergebnis fest, das nun keine Überraschung mehr war… bpb.de anzeigen
Der Marsch auf Rom, der Marsch nach Berlin, die 80 Jahre zum Einmarsch der Aliierten:
Welche Notverordnungen zu den Bohrungen nach bayrischem ErdGas ohne Umweltprüfung und Bergbau-Abgaben führten, werden erst die nächsten Generationen erfahren, denn die Medien in Bayern sind nicht in der Lage, so etwas aufzuklären: Ob es Gefälligkeiten oder Versprechen waren, oder nur eine vorauseilende Bürokratie der Freundschaften?
internationale Partnerschaft München-Peru
Klimaschutz im peruanischen Regenwald:
Delegierte der Asháninka teilen ihre Perspektiven
Jede*r kann etwas für den Klimaschutz tun – zu Hause, im Beruf oder im Ehrenamt. Nachhaltig zu leben heißt auch, neue Perspektiven zuzulassen und das eigene Verhalten zu reflektieren.
Eine besondere Gelegenheit bietet der Impulsabend:
Yanet Velasco Castillo und Melqui Huaman Delgadillo berichten, wie sich der Klimawandel im peruanischen Amazonasgebiet auswirkt, was sie dagegen tun und was Nachhaltigkeit für sie bedeutet.
Als Vertreterinnen der Organisation CARE setzen sie sich für Landrechte, den Schutz vor Abholzung und Drogenhandel sowie für Gleichberechtigung und Menschenrechte ein.
Gemeinsam fragen wir: Was können wir in München aus ihren Erfahrungen lernen? Und was wünschen sich die Asháninka von uns? (Deutsch und Spanisch mit Übersetzung)
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V., Referat für Klima- und Umweltschutz, Protect the Planet, München Global Engagiert
Am Mittwoch, 14. Mai von 19 bis 21 Uhr in der Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, München
https://nordsuedforum.de/events/veranstaltung/ashaninka-teilen-ihre-perspektiven
Dialogabend im neuen Zukunftssalon: Klimagerechtigkeit.
Dialog mit Gästen aus dem peruanischen Regenwald.
Mit Yanet Velasco Castillo und Melqui Huamán Delgadillo.
Beim derzeitigen Rohstoffhunger sowie den Klimaveränderungen ist völlig unklar, ob die indigene Bevölkerung das Amazonasgebiet weiterhin bewohnen und – für uns alle – bewahren kann. Unsere Partner, die Asháninka, haben ihre Ziele für die kommenden Jahre (bis 2030) festgeschrieben. Wie wollen und können sie leben?
Konkrete Probleme, Herausforderungen und Lösungsansätze stehen im Mittelpunkt des Abends.
Spanisch mit Übersetzung. Eintritt frei, Spenden erbeten – Veranstalter: Arbeitskreis München – Asháninka des Nord Süd Forum München e.V. Unterstützer: Pro REGENWALD e.V., Kusikuna e.V.
Am Freitag, 16. Mai von 19 bis 21 Uhr im Zukunftssalon, oekom e.V., Goethestraße 28 (Hinterhaus)
https://nordsuedforum.de/events/veranstaltung/klimagerechtigkeit-dialog
Bayern-Korruption oder EU-Recht? Erdgas-Sucht!
Bayern im Visier der internationalen Gasindustrie: in der Ammersee-Region will der kanadische Investor MCF Energy nach fossilem Gas bohren. Und der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) winkt die Genehmigungen auch noch durch – über den Kopf der betroffenen Anwohner:innen hinweg: Die Alleinherrscher machen Geschäfte …
Wer hat die EU-Ausschreibungen und wie umgangen?
Wer hat dem Konzern die Umweltprüfung erlassen:
Kriminell bezahlt oder in vorauseilendem Gehorsam?
Wie konnte so schnell auf die Bergbau-Abgabe verzichtet werden?
Warum stellt keines unserer Medien- und Presseorgane solche Fragen?
Ein Investor, wie toll das klingt:
Ein von der Banken- und Börsen-Aufsicht nicht recht einschätzbarer Aktienfonds, ein verschachtelter Konzern mit einem Geschäftsführer in zwei verschiedenen angeblich unabhängigen Teilbereichen?
Wer haftet da für Folgeschäden, wenn die Firma nicht mehr da ist? Die Aktionäre sicher nicht …
Würde die Münchner Rückversicherung dieses Projekt versichern oder läuft es wie beim Atommüll auf Staatskosten?
Unterschreiben und mitkommen, das Naturschutzgebiet und seine Bürger dort erleben: Frühling in Bayern mit https://fridaysforfuture.de/erdgas-bayern
Aus Großkonzernen aussteigen!
Auch hierzulande haben wir Oligarchen, Milliardäre, die ihre Geschäfts-Politik betreiben und Märkte beherrschen: Aldi und BMW, Lidl in der Schwarz-Gruppe, Helios im Gesundheitswesen … wikipedia!
Im Internet knickte grade t-online vor den Trump-Erwartungen ein und kaufte sich dafür ein. Die amerikanischen Konzerne in ihrem reaktionären Treiben nicht mehr mit unseren Daten füttern, statt dessen selber die Informationskanäle wählen und Netzwerke aufbauen:
mastodon

Das Ur-Mammut ist das Symboltier, denn die Struktur dahinter ist alt, aber in letzter Zeit sehr vielfältig erneuert, und kann mehr, als Twitter, das jetzt überall wegen rechter Logarithmen geiXt wird, nicht nur für Freunde und Gruppen, Journalist*innen und Initiativen, Parteien, Stiftungen,Vereine und Presseleute:
Du kannst dir schon anschauen, was an dem Bäumchen hängt, und ob du noch eine andere Art pflücken möchtest, sie sind alle untereinander verknüpft …
wordpress:
Ein ebenfalls kostenloses Programm, zu dem ich eine Einführung mache: Für kurze oder längere Artikel und Beiträge, die du breiter veröffentlichen kannst:
mastodon und wordpress:
Die beiden Programme sind verknüpft, und du kannst deine neuen wordpress-Beiträge an alle Freunde und Interessierten weiterleiten: Sie lesen allerdings dein Adressbuch nicht aus, (wie die Datenverkäufer mit Werbung), sondern du musst deine Freunde selbst finden, einladen oder hinzufügen:
zukunft der sozialen Medien lernen
Deine Vorbereitung:
Eine email-Adresse, vielleicht eine wenig benutzte, weil immer mal Meldungen kommen, je nach Einstellung,
Ein Symbolbildchen oder Portrait, wie du deinen Account nennen und zeigen willst, vielleicht ein Hintergrund-Bildchen, vielleicht eine kurze Beschreibung oder Stichworte deiner wichtigsten Interessen, meistens ist Platz für 4 Links, und die Einrichtung ist meistens kostenlos, die Manager freuen sich aber über gelegentliche Spenden.
Ich stelle verschiedene Instanzen vor und die Unterschiede: Manche beruflich, manche regional, viele international, manche mit Übersetzungen, manche mit vielen, andere mit wenigen NutzerInnen,
dann können wir uns schon mal in der Gruppe verknüpfen und sehen, ob wir uns noch mal treffen wollen, ich biete in meiner Arbeitsstelle auch weiter Beratung und Begleitung an, gegen Spende an http://gute-tat.de dann … und wenn du einen alten Laptop kennst: Wir machen einen LINUX oder UBUNTU draus
muenchen.social ist manchmal etwas lahm, bildung.social hat vieles schulische, dju.social ist von der Journalistenunion, sueden.social nutzen 2,3 Tsd. und mastodon.bayern hat 90 Aktive, der treffpunkt digital münchen hat als Adresse @heyaltermuc@mas.to, der @DeutscherWetterdienst@social.bund.de
und wenn du jetzt genug hast:
https://weact.campact.de/petitions/save-social-soziale-netzwerke-als-demokratische-kraft-retten
Kolonialismus in uns – überarbeiten!
Der Kolonialismus in uns
In der Zeit des Kalten Krieges war die herrschende Welt in Ost und West-Block eingeteilt, die nicht dazu gehörenden Länder, vor allem Afrikas und etliche Asiens, waren zum Teil umkämpft von Geheimdiensten und Kriegsarmeen, wie Kambodscha und Vietnam, zum Teil umworben mit „Entwicklungshilfe“, die sie weiter einwickeln sollte, und vor allem die alten Eliten bediente, so weit sie nicht Befreiungsbewegungen verjagt worden waren.
Die blockfreien Länder organisierten sich, und der Begriff des Trikont, der „Dritten Welt“ entstand.
Die Trikont-Bücher in ihrer Zeit – Die Sammlung 451
Fahrenheit 451 – 232 Grad Celsius, der Hitzegrad, bei dem Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt … Ray Bradbury – Ein Buch, ein Film, die damals viele widerständig Denkende angesprochen hatten.
Das Archiv entstand Anfang 1991 anlässlich eines Ausstellungsprojekts über kulturelle Strömungen Anfang der siebziger Jahre in München. Archiviert wurden zunächst die gesamten Bestände des TRIKONT– und dianus/trikont-Verlags. Das Archiv wurde 2024 im Haus der Kunst vorgestellt.
Kolonialismus in uns – überarbeiten!
Die Kolonialwarenläden waren eine moderne Einrichtung des Imperialismus, der Weltbeherrschung zur Kaiserzeit: Von Kokos-Fußabstreifern bis zu Kaffee, zur Schokolade, zum Tabak, der neue reiche Lebensstil wurde auch gerne von den ärmeren Schichten kopiert, und bis heute sind viele Drogen anderer Länder auch unser Alltag.
Die aktuelle Zoll-Debatte verschweigt unsere Zollbestimmungen gegen die „Entwicklungsländer: Geringe Zölle für Einfuhren und Rohstoffe wie Kakao und Zucker, die wir brauchen, hohe Zölle für fertige Produkte wie Schokoladen und wertvollere Handelsgüter. Da wir im Allgemeinen wenig über Handelsbeziehungen gelernt haben, bleibt eine blinde Schnäppchenkultur, die durch chinesische Einzelsendungen aktuell angeschürt wird.
Die Abhängigkeit von amerikanischen Monopolisten wie google und meta, microsoft und all ihrer Datenkraken wie facebook, insta, whatsapp und linkedin etc. kann unsere Infrastruktur durch ein paar updates der trumputins lahmlegen, weil bisher nur wenige gelernt haben, freie Software zu benutzen:
Linux und für Kids Ubuntu, LibreOffice und Gimp …
Es gibt auch den fairen Handel, und er war bisher oft auf ehrenamtliche Vermarktung beschränkt, aber er kann andere Qualitäten garantieren, wie freie Software auch: Heyalter.com/muenchen macht an jedem 2. Dienstag im Monat im heyalter-Stammtisch Familienzentrum Pöllatstraße 15, 81539 München, ab 17-19.30 zum Austausch und Installieren, für Fragen und Lernen der wichtigsten Grundlagen, zu sicherer Kommunikation, auch ohne Datenkraken und Konzerne, für Mitwirkende und Interessierte, auch aus der Umgebung …
Das Pluriversum als Forschungsarbeit zur Ethik und Rolle in kulturellen Begegnungen:
Das Sprechen vom Pluriversum, von den vielfältigen Universen oder Weltbildern, als Grundlage der Demokratie lernen und üben, kann auch die Theaterpädagogik auf eine neue Ebene bringen: Die Vielfalt der Identitäten, Lebensformen und Orientierungen entgegen der alten Familienideologie von Kirchen, Nazis und Rassismen, gegen den Strich der Heteronormativität, die in allen alten Büchern und Wissenschaften noch herumgeistert: Weltbilder der Urzeiten waren nicht so einförmig wie die derzeitig noch herrschenden Religionen!
#AlexanderKluge hatte eine 5-Kanal-Projektion „Pluriversum“ zu seinem 85. Geburtstag im Museum Folkwang in einer umfassende Werkschau erstellt:
Ein Band, der als Lexikon des Guten Lebens für alle über 100 weltweite Beispiele sammelt, ist auch online zu lesen: Und gedruckt an alle Hoffnungslosen zu verschenken: Die Lösungen liegen in anderen Kulturen!
Online-Ausgabe: http://www.agspak.de/pluriversum
Weiter verbreiten macht #Hoffnung und Spenden für weiteren Druck!
https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/bild_und_raum/detail/alexander_kluge_pluriversum.html #pluriversum
Syndikalismus
Etliche AnarchistInnen schreiben zu viel, aber hier kannst du dir mal was anhören, zwar aus alter Zeit, aber immer noch aktuell als Grundlage:
Prinzipienerklärung des Syndikalismus | Text von Rudolf Rocker
Zamdoa PodcastVon awieandreas In dieser Folge von „Zamdoa“ tauchen wir ein in die grundlegenden Ideen des Syndikalismus, wie sie Rudolf Rocker 1919 formulierte. In der „Prinzipienerklärung des Syndikalismus“ analysiert Rocker die kapitalistische Gesellschaftsordnung, ihre Auswirkungen auf die arbeitende Bevölkerung und die Rolle des Staates. Rocker entwirft eine radikale Alternative: eine auf Selbstverwaltung und Solidarität basierende Wirtschaftsordnung, frei von staatlicher Kontrolle https://tube.tchncs.de/w/6CLB6TzzgZmUFRWjTZwL8W

